1777 Finanzrat von Brekenhof erhielt von Friedrich dem Großen 1776 den Auftrag, zur Hebung Lebas das Moor zu entwässern. Dabei sollte für den Lebasee ein Hafen geschaffen werden. Es wurde ein Tausend Meter langer und dreißig Meter breiter Kanal, der Brenkenhofkanal, durch die Dünen gegraben, Kosten: rd. 15000 tausend Thaler. Die Verbindung des Lebasees mit der Ostsee war hergestellt. Am 4 März lief der Brenkenhofkanal durch ein gewaltiges plötzliches Auflaufendes Wassers über und überflutete die Lebar Feldmark und auch umliegend Dörfer .Die Lebar Einwohner wurden bald nach Mitternacht durch Sturmglocken aus dem Schlaf geweckt. Für Leba ein schreckliches Tag. Der Brenkenhofkanal wurde 1783 zugeschüttet die kosten 6.000 Thaler.
An der Neuhofferstrasse in Leba dort wo der weg nach Neuhof abbiegt stand 1571der Schandpfahl.
Kapitel 33 der Stadtvillkür von 1483 lautete Da aber in unsere Stadt eine böse haut wäre, die da neue Mähre machte oder trüge neue Mähr und die eine fromme (ehrsame) Frauen oder Jungfrau berüchtigte oder schändete, und das(es) zwei Burgfrauen hörten und bezeugten das, und darüber geklagt wurde, so sollte Sie zu schänden bei dem Kaake stehen zwei Tage lang und soll einen Stein um den Markt tragen sich zu schänden und man soll ihr einen Bogen (Heksenbesen) in die Hand geben und Weisen sie aus der Stadt.
Neptun der Name erhielt das ehemaliges Kurhaus erst nach 1945. Genau ab wann dieser Name funktioniert ist nicht bekannt.
Man sah auf der Fassade des Hotels noch vor kurzem das Datum 1903 ,es sollte das Baujahr bedeuten. Dieses Datum ist leider falsch.
In der Nacht zum 15 Mai strandete das schwedische Schiff „Neptun" fünf Kilometer östlich von Leba. Der Kapitän hatte die Leuchtfeuer von Leba mit denen von Rixhöft verwechselt und daher südlicheren Kurs genommen. Die aus vier Männer Bestehende Besatzung wurde durch die Leba Rettungsboot gerettet .Hotelbesitzer Nitschke, Leba kaufte das Wrack.
Maksymilian Nitschke hatte zehn Jahre später das Kurhaus(gebaut1907) von dem Freiherr von Massow Langeböse gekauft. Wahrscheinlich hatte jemand nach 1945 bei der Übersetzung einige Dokumente aus der Zeit einen Fehler gemacht, daher das falsche Baujahr an der Fassade des Hotels.
Flurstück zwischen den alten Friedhof und dem Armenhaus an der Strasse nach Neuhof. Dort stand auf einem Hügel, der abgetragen wurde weil man das Erdreich zur Erhöhung des Kirchhofes benötigte, der Stadtgalgen. An ihm Vorbei führte eine alte Strasse nach Danzig die sog, Salzstrasse.
OTTO PUPP GEFALLEN 1941
Jagdscheinbesitzer Krs.1927
Tausendfreund Hugo Staatl. Dünenaufseher
Arndt Paul - Fischereipächter