SCHÖNEHR
ANTON PAUL KREUZ AUF DEM SCHÖNEHR FRIEDHOF .DAS KREUZ HABEN SCHON LANGE SCHROTSAMMLER ABGEHOLT ABEWR DIE ERINNERUNG AN DEN WLI PAUL IST GEBLIEBEN ,ICH VERDANKE IHM VIELE FOTOS UND ANGABEN ÜBER SCHÖNEHR DIE ICH VON IHM BEKOMMEN HABE ,DAFÜR BIN ICH IHM SEHR DANKBAR .
GASTHOF PARDEYKE 1922
DIE VOLKSSCHULE IN SCHÖNEHR 1922.
KRIEGERDENKMAL
MOLKEREI GENOSSENSCHAFT
MOLKEREIGENOSENSCHAFT SCHÖNEHR
MOLKEREI
MOLKEREI 2010
FRAUENFEUERWEHR
SCHÖNEHR GESCHÄFTSHAUS PAUL SCHOLL
DORFSTRASSE IN SCHÖNEHR
BAUERNCHOHZEIT BEI PAUL AM 23.10.1920
TV SCHÖNEHR KREISMEISTER IM FELDHANDBALL 1932
PARTIE AM TEICH
GASTHAUS V.AUGUST PARDEYKE
DIE GESCHICTE DES DORFES BIS 1912
Schönehr, eine Landgemeinde mit 174 Einwohnern und ein Gutsbezirk von 1238 Hektarmit 306 Einwohnern im Amtsbezirk Schönehr.
Die ursprüngliche slavische Bezeichnung Szenurze treffen wir noch in den Aufzeichnungen des Bischofsdezems (Szenurs) vom Jahre 1402, wo es mit 6 Hoken verzeichnet ist, während die Deutsch Ordensritter schon bei ihrer ersten Verleihung des Ortes 1442 an Nikolaus Weiher (Weyher) den Namen vereinfacht und ihn Schonoer geschrieben haben. In den Akten des Lauenburger Landgerichts kehrt der Ort öfter wieder. Einmal tritt Peter von Schonore als Bürge auf (Nr.31), das andere Mal bürgt derselbe Peter von Schonoer nebst einem Rupke von Schonor (Nr. 42 b), für einen Jaske Schonor, dann hat Peter von Schonor eine Buße zu entrichten (Nr. 56)
noch einmal bürgt Peter von Schonor für einen Jan von Przebando. Von besonderem Interesse aber sind 2 Verhandlungen. Eine handelt vom Ankaufe ebenfalls durch Peter von Schonor, da er von einem Kämmerer des Elbinger Komthurs Jenischin das „Gutchen Schonor“, also wahrscheinlich einen Gutsanteil erwirbt. Zahlungstermine werden verabredet und eine Versäumnisstrafe wird festgesetzt. Von kulturhistorischer Bedeutung ist eine Verhandlung gegen den schon einmal genannten Jaske von Schonor wegen Wegelagern „uffir freien Landstraßen“, die Verteidigung des Jaske wird wörtlich angeführt: Was ich gedhan habe, das habe ich gedahn in einer entsage Zuge (angesagten Fehde) und hab des (dafür) guter Leute zu Gezugen (Zeugen)2. In dem Verzeichnisse vom Jahre 1437 kehrt der Name wieder zur polnischen Form zurück: Schonors. Es war ein kassubisches Panengut mit Naturalleistung. Die ältesten Besitzer waren eine Panenfamilie Kunst oder Kunistowicz, an deren Stelle die Weihers traten, sie hielten den Besitz bis zum Jahre 1781, worauf sie an die Somnitz verkauften, die bis 1890 Besitzer waren. Leo von Somnitz, der das Gut von seinem jüngeren Bruder Hugo im Jahre 1873 erworben hatte, verkaufte an von Zitzewitz in Zezenow; dieser an Paul Ewest. Letzterer trennte das von Karl Heinrich von Somnitz angelegte und nach ihm benannte Vorwerk Heinrichswerder ab und verkaufte es an den Landwirt Neitzel. Am 3. August 1905 wurde Besitzer des Restgutes Hauptmann a. D. Reinhard von Hanstein. Seit 1908 gehört es der Pommerschen Ansiedelungsgesellschaft, die es in Rtengüter aufteilt.