SCHLUSCHOW
KIRCHE IN SCHLUSCHOW
GUTSHAUS IN SCHLUSCHOW
DORFPATII MIT BRENNEREI
KIRCHE IN SCHULUSCHOW
Das innere der Kirche in Schluschow
Die Kirche in Schluschow
GRABSTEINE AUS DEM SCHLUSCHOWER FRIEDHOF
JOHANN MARZKE-gefallen im ersten Weltkriege
BAUER HEINRICH PETSCH AUS SCHLUSCHOW
FERDINAND SCHWICHTENBERG
DIE GESCHICHTE BIS 1911
Schluschow., ein Gutsbezirk von 716 Hektar, mit 182 Einwohnern im Amtsbezirke Bismark.
Die ursprüngliche Bezeichnung war Sluszewa, Slusaw, Slusor, Slawaschau, Sluschaw, Sluschow. Im Jahre 1402 heißt es von dem Gute „Schlawschow seyn 27 Huben", 1437 wird es als zinspflichtiges Lehngut zu polnischen Rechten aufgeführt mit einem Jahreszinse von 1 Mark. Der Ort und dessen Bewohner treten einige Male in den Protokollen des Lauenburger Landge= richts auf. Hier war eine Gewalttat auf offener Straße verübt durch drei Männer gegen einen Bartke, die Angreifer hießen Jeske und Stephan und „den dritten des weys ich nicht wy der heyset" (Nr. 19). Ein ander Mal klagt der Müller von Slusow über Leute aus Sterbenin, daß sie ihn in seinem eigenen Hause verwundet und seiner Schätze beraubt hätten. „Das schah (geschah) als die Sunne under wes", also in der Dunkelstunde, was als ein erschwerender Umstand galt . . . Ein ander Mal wird Sulschau (wenn dieses nämlich identisch ist) geschätzt und zwar der dritte Teil auf 30 Mark (Nr. 80) 3 Männer Adam, Bogusch und Repke nahmen eine Erbteilung vor, Repke behielt das Gut und zahlte „den Brüdern aus"; aber bald mußte gegen die Gebrüder ein Friedegebot erlassen werden (Nr. 86 und 87). Endlich handelt es sich um einen Mord bei nachtschlafender Zeit und zwar zwischen zwei Höfen. Die Uebeltäter verfielen der Acht, weil sie dreimal geladen und nicht erschienen werden.