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POPOW

 

Das Haus der Familie Wandreike in 30 -er Jahren

DAS HAUS DER FAMILIE WANDREIKE IN 30 -ER JAHREN

DIE SCHULE IN POPOW

DIE SCHULE IN POPOW

przy budowie szosy wykorzystywano kamienie polne

 GESCHICHTE BIS 1911

Poppow, ein Gemeindebezirk von 196 Einwohnern im Amtsbezirke Roslasin,  Diese Ortschaft, welche zu Labuhn oder Luban immer in einem Verhältnisse der Zugehörigkeit gestanden hat, tritt urkundlich in älterer Zeit nicht hervor. Die Adelsfamilie von Grelle saß auf Labuhn. Nach den Forschungen des Herrn von Flanz waren aber die Grelles schon im Jahre 1599 Besitzer auch von Poppow (vergl. Brüggemann Seite 1077); auch die Kirche von Labuhn stand ursprünglich in Poppow (Brüggemann), wird aber in älterer Zeit nicht genannt. Im Jahre 1628 war Poppow ein freies Panengut mit acht Hufen (Klempin und Kratz Seite 292). Bei der Huldigung im Jahre 1658 bleibt die Ortschaft unerwähnt. Das adlige Vorwerk gelangte später in den Besitz der Weihers, zuerst des Nikolaus Heinrich,geboren 1725, der noch bei Brüggemann als polnischer Kammerherr und Oberstleutnant aufgeführt wird und dieses kleine Vorwerk besaß; dann dessen zweiter Sohn Karl Heinrich von Weiher, geboren 1753, Besitzer von Poppow, Gans und Scharschow, gestorben 1829. Im Jahre 1795 starb hier eine Frau von Wittke geb. von Jasky. Es hat vorübergehend den von Wittkes gehört (vergl. auch Lauenburger Kalender vom Jahre 1907). Im Jahre 1804 ist Friedrich von Kaß Besitzer dieses auf 633 1/3 Taler taxierten Adelsanteiles. Spätere Besitzer: Johann Riß (nach der Matrikel), seit dem 8. Januar 1874 Ed. Dominik; seit dem 14. April 1894 Fritz Heintze. Dieser teilte sein Besitztum, das die Bezeichnung Poppow A führte, auf.
Neben diesem Adeisgute gehörte ein Besitztum zur Pfarre von Labuhn, das im Jahre 1804 freilich nur auf 166 2/3 Taler bewertet wurde und noch 1862 in demselben Verhältnisse stand. Anscheinend ist dieses Pfarrgrundstück
 Poppow B eine ehemalige Ablösung des Adelsanteiles. Es wurde am 5. Januar 1903 von Hermann Kieper gekauft. Poppow A und B bildeten den Gutsbezirk Poppow. Neben beiden, d.h. neben dem adligen und Pfarranteile gab es noch einige bäuerliche Besitzer; schon 1784 befanden sich hier acht Halbbauern; sie gehörten zum Gemeindebezirk Poppow. Nach der Aufteilung von Poppow A wurde der Gutsbezirk Poppow durch Allerhöchsten Erlaß vom 15. Juli 1907 mit dem Gemeindebezirk Poppow vereinigt.

 BAUERN UM 1939

Richard Haase
Walter Haase
Hermann Kajahn
Otto Riß
Martha Steinhardt II Ernst Steinhardt Erna Schulz

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