SCHLAISCHOW
DER ALTE FRIEDHOF
WIR SUCHEN FOLGENDE INFORMATIONEN :
1. WANN IST DER FRIEDHOF EINGWEIT
2. WER DORT BEERDIGT IST KONKRETE NAMEN.
3.ALTE FOTOS VOM FRIEDHOF
4. SPONSOREN , VERREINE , PRIVATLEUTE DIE SICH AN RENOVIERUNG DIESES FRIEDHOFES BETEILIGEN WOLLEN.
OTTO H(G?)EWELT
GASTHAUS JANTZ
DIE GESCHICHTE DES DORFES BIS 1912
Schlaischow, eine Landgemeinde mit 79 Einwohnern und ein Gutsbezirk von 432 Hektarmit 87 Einwohnern im Amtsbezirke Sassin.
Die ähnlich klingenden und einander benachbarten Orte Schlaischow, (Slawuszewo), Schlochow (Sluchowo), Schluschow (Sluszewo) und Slaikow (Slajkowo) — alle in dem nordöstlichen Teile des Kreises belegen haben in der Ortsgeschichte einige Verwirrung angerichtet. Schlaischow wird ca. 1402 Slawischow, auch wohl Schlawezow geschrieben, es hatte eine Mühle am Chaustbache, welche im Jahre 1437 eine Mark zinste (die Mühle wird hier Slischow genannt); in den Kopenhagener Wachstafeln wird ein Filip von Slaveschow als Bürge genannt (Nr.31). Im Jahre 1523 war es im Besitze der Familie von Röpke (Klempin und Kratz Seite 176), welche ihren Besitz bis in spätere Zeit festgehalten hat. Sie werden noch 1605 unter den huldigenden Geschlechtern genannt. Lehnsprivilegien für dieselbe Familie entstammen dem Anfange des 17. Jahrhunderts (1608 - 21) ; 1628 wird Schlawischau unter den freien Panengütern mit 2 Hufen und 4 Kossäten erwähnt (Klempin und Kratz Seite 292). Vermutlich saßen sie auch 1658 darauf.
(Slauchow ist schwerlich Slaikau), da auf Schlawischow oder Schlaikau die Brünnecks saßen. Eine Anna von Röpke starb in Slaischow erst im Jahre 1740. Aber um das Jahr 1700 treten hier schon andere Familien auf: die Bochen Chmielinski und Pieskowskis. Beide sind miteinander verschwägert. Ein Pieskowski war noch 1756 Anteilbesitzer in Schlaischow, während die Bochen- Schmielinski‘s schon früher verschwinden. Dann war hier vorübergehend ansässig ein Zweig der Familie von Sarbski. 1730 — 44 endlich die Familie von Styp -Rekowski. Diese letztere Familie muss bald nach 1756 in einen Besitzanteil getreten sein. ein Christian Ernst von Rekowski wird 1784 als Anteilbesitzer genannt, dessen Erben werden 1807 aufgeführt und zwar Major Johann Rekowski, Friedrich Konstantin und Karl alle 4 Offiziere in der Preußischen Armee. Familien Nachrichten zufolge verkaufte eine Frau von Rekowski geb. von Bonin einen Anteil an Kühn von Jaski (1772 Hauptmann Köhn von Jaski); Alexander Leonhard Kühn von Jaski, Landrat des Mohrunger Kreises, wird auch 1784 als Mitbesitzer aufgeführt. Dann vereinigt Rekowski alles zum Gesamtbesitz. Ein Hauptmann von Rekowski auf Schlaischow war 1813 Mitglied des Ausschusses zur Errichtung der Landwehr. Noch 1862 war eine Witwe von Rekowski im Besitze. Seit dem Jahre 1887 folgen aufeinander in kurzen Intervallen Sänger, Heinrich Poppe, dann Carl Barkowski (1894 am 18. Januar), endlich 1896 am 1O.Juni Frau Karoline Poppe geb.Sonder. Das Gut ist teilweise parzelliert.
Die Gefallene im I Weltkrige Soldaten aus Schlaischow :
Borkowski Karl
Gejewi Hermann
Grünberg Kurt
Kellermann Paul
Lietzow Gustav
Poltrock Richard
Scxhröder Karl