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GESCHCHTE BIS 1912

Sellnow, eine Landgemeinde von 150 Einwohnern im Amtsbezirke Bismark.
Der Ort, welcher ehedem einen Flurnamen bezeichnet haben mag, taucht als solcher zuerst im Jahre 1745 auf, als sechs aus Westpreußen stammende Kolonisten, einschließlich des Schulzen, nach einer vorgenommenen Rodung hier angesiedelt wurden. Eine Familie Neitzel soll allerdings schon seit nahezu 200 Jahren am Ort ansässig sein. Er grenzte an Sterbenin und Seelau. Die Kolonisten zahlten Acker, und Wiesenpacht, Kontributionen und Kavalleriegeld je nach der Größe ihres Anwesens und waren vom Mühlenzwang befreit. Sie waren freie Leute. Außerdem befand sich hier ein Erbpachtsgut, eine Pächterei, das spätere Domänenvorwerk, 246 Morgen 59 Ruten groß (1784). Daneben befanden sich im Dorfe fünf einzelne Katen, insgesamt 12 Feuerstellen. Der dörfliche Zustand ist annähernd der gleiche geblieben. Besitzer des ehemaligen Domänenvorwerkes heute Schroeder, Kolonisten Block,Priß, Neitzel, Willa, Petsch und Bündner Lechel.

BAUERN UM 1939: 

Paul Topel
Bruno Ganz

August Lechel
Berta Neitzel Ww
Friedrich Neitzel
Hubert Petsch
Martin Wills

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