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GROSS MASSOW KREIS LAUENBURG POM.

MASZEWO LÊBORSKIE GROSS MASSOW

 

GROSS MASSOW KREIS LAUENBURG POM.

MASZEWO LÊBORSKIE

 

 

Groß Massow
Groß Massow

Groß Massow
Groß Massow

Groß Massow
Groß Massow

Groß Massow
Groß Massow

Fabrikanlagen der Sinner A.G. Groß Massow
Fabrikanlagen der Sinner A.G. Groß Massow

Kommerzienrat Robert Sinner
Kommerzienrat Robert Sinner

Gärtnrhaus
Gärtnrhaus

Die Heferfabrik
Die Heferfabrik

Gr. Massow Post und Expedition
Gr. Massow Post und Expedition

Die Hefefabrik in Groß Massow
Die Hefefabrik in Groß Massow

Dorfplatz in Groß Massow
Dorfplatz in Groß Massow

Das Gutsdorf Groß Massow
Das Gutsdorf Groß Massow

Unterkünfter für Fabrikangehörige der Sinner A.G. in Groß Massow
Unterkünfter für Fabrikangehörige der Sinner A.G. in Groß Massow

Die Villa
Die Villa

DIE GESCHICHTE DES DORFES BIS 1912.

Groß Massow. ein Gutsbezirk von 367 Einwohnern im Amtsbezirke Wussow.
Für die ältere Zeit bietet das Auseinanderhalten von Groß und Klein Massow erhebliche Schwierigkeiten, weil zur deutschen Ordenszeit immer nur von einem Massow oder Masschow die Rede ist, die abweichenden Dokumente aber das eine Mal auf die eine, das andere Mal auf die andere Ortschaft hinweisen. Klein Massow, auf dem rechten Lebaufer gelegen, gehörte zum Bistume Leslau und zum Belgarder Distrikte (terra Belgardensis) Wenn deshalb in der Urkunde von 1334 davon die Rede ist, dass die Vorbesitzer zum Belgarder Lande gehört hätten, kann man ohne weiteres auf Klein Massow schließen, mit noch größerer Sicherheit, wenn bei dem Bischofsdezem vom Jahre 1402 der Ort Masschow mit 22 1/2 Hoken genannt wird. Hingegen, wenn im Jahre 1360 der Danziger Komthur Giselbrecht ein Dorf Massow mit acht Hoken ausgibt, einer von diesen frei ist, jede Hufe 1/2 Mark zahlen soll, so stimmt dieses mit anderen Angabe überein, wonach die Ortschaft etwa um das Jahr 1400 die gleiche Hufenzahl und die gleichen Angaben aufzuweisen hat. Eine Mühle wird hier und dort genannt, doch ist die von Groß Massow die bedeutendere und zahlt zwei Mark. Unter den Diensten wird Massow nur einmal genannt zwischen Wunneschin und Wussow, vermutlich also ist Groß Massow damit gemeint. Anscheinend wurden beide gleichnamigen Ortschaften in älterer Zeit nur unterschieden als Massow terrae Belgardensis und als Massow terrae Leo burgensis.
Die älteste Adelsfamilie in Groß Massow war die Familie von Grelle, welche zuverlässigen Untersuchungen zufolge im Besitze des Gutes vom Jahre 1449 bis 1780 sich befunden hat;ja es soll der letzte Rest erst 1804 von den Grelles abgekommen sein. Ihr Besitz erstreckte sich frühzeitig auch auf die Nachbargüter, so dass sie 1523 mit zwei Pferden dienten, noch im Jahre 1628 werden sie als weitverzweigte Besitzer genannt und 1756 saßen sie auf Groß Massow, halb Zewitz und auf Langeböse. Sie werden in den Lehnbriefen bestätigt. Allerdings gab es neben den Grelles noch andere Mitbesitzer, vor allem die benachbarte Familie von Wussow, die auf Wussow, Massow und Jessen bestätigt wird. Von ihnen ging es später noch durch Verheiratung in die Hand der Somnitz über. Lukas Somnitz wird Gemahl der Elisabeth Wussow, einer Tochter des Johann Wussow. Im Jahre 1756 werden noch als notorische Besitzer nebeneinander genannt: Georg von Wussow und Friedrich von Grelle. Um die Mitte des 18. Jahrhunderts (1737 - 41) saß hier ein Major von Rendorf. Nachfolger war der Graf Adolph Gottfried von Wersowitz, der 1780 noch den Grelleschen Anteil für 9000 Taler dazu kaufte und 1784 als einziger Besitzer von Groß Massow genannt wird. Es bestand Groß Massow damals nur aus einem Vorwerk, einer Wassermühle von einem Gange, zwei Bauern, vier Kossäten, im ganzen aus 18 Feuerstellen.Es besaß vier Fischteiche, einen Buchen und Eichenwald. Der Graf von Wersowitz hatte zur Verbesserung königliche Gnadengelder erhalten. Im Jahre 1804 treffen wir als Besitzer den preußischen Rittmeister a. D. Adam Joachim von Böhn, welcher das Gut für 21 000 Taler gekauft hatte. Nachfolger waren im Jahre 1828 v. Rahmel, 1833 Kaufmann Hartmann, 1856 Kaufmann Hellwig in Berlin, 1859 der Erbe des Kaufmanns Moreau Valette in Berlin, 1863 Friedrich August Busch, 1893 am 16. Oktober Georg und Johannes Meyer; 1894 am 24. Dezember die deutsche Lebensversicherung in Potsdam, 1896 am 4. März Hermann Chech, 1899 am 16. November Richard Mayne, 1904 am 15. November Karl Frank in Stolp. Gegenwärtiger Besitzer ist Kommerzienrat Sinner aus Karlsruhe, daneben Besitzer von Labuhn und Zewitz. Er hat eine Preßhefenfabrik in größerem Maßstabe eingerichtet, daher die erhebliche Zunahme der Bevölkerung.

 

 Jagdscheinbesitzer Krs.5 1927

Kanßke Willi -Kaufamnn

Gaarz Emil -Kaufmann

 

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