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BERGENSIN KREIS LAUENBURG POMMERN

                           Bergensin  kreis lauenburg pommern

 HERMANN BRAUER DIE  EINZIGE GRABPLATTE AUS DEM BERGENSINER FRIEDHOF.

Die gefallene aus Bergensin im Weltkriege 19114-18:

Blank Wilhelm

Beier Adolf

Herbom August

Krause konrad

Lemke Karl

Schiplock Ernst

Schiplock Franz

Schiplock Paul

Woß Albert


                             FÖRSTER AUS BERGENSIN

                                           FÖRSTER  DONNER  BERGENSIN

RIESENSTEIN BEI BERGENSIN
RIESENSTEIN BEI BERGENSIN

DORFTEICH FRÜHER
DORFTEICH FRÜHER

DORFANSICHT
DORFANSICHT

WINTER IN BERGENSIN
WINTER IM BERGENSIN

Bürgermeister 1940- Förtser Donner

Amtsvorsteher-  Rübsam (Sarbske)

 

BESITZER  1939

SYBILLE VON BRAUNSCHWEIG GEB. VON GRUBBE

HANS TOLLE -VERWALTER

Die Geschichte bis 1911. 

Bergensin, im Amtsbezirke Neuhof, Gutsbezirk von 964 Hektar mit 260 Einwohnern. Der Eigenname nach volkstümlicher Aussprache kurzweg Bergsin benannt, hat mehrfache Abwandlungen erfahren. Aus dem polnischen Bergendzin entstanden, nach Ketrzyriski, führt er in den ältesten Urkunden den Namen Berganzin ( Bischofs-Dezem), dann Berganin, Bergansin oder Bargensin (Kopenhagener Wachstafeln), auch wohl Bargonsen, Barkensen, Bergundsin.
In den alten Lauenburg-Putziger Gerichtsbüchern (Kopenhagener Wachstafeln) werden die Besitzer von Barganin oder Bargensin öfter genannt. Schon damals war dieses alte Panengut in mehrere Adelsteile gespalten, denn es treten fast gleichzeitig vier Besitzer auf. Zunächst Andreas von Bargensin, welcher das eine Mal wegen einer Gewalttat angeklagt wird, die in ihre einzelnen Vergehen zergliedert, eine Geldstrafe von im ganzen 22 Mark nach sich zieht, und zwar 15 Mark für den Totschlag selbst, 5 Mark für den dabei verübten Raub und 2 Mark, weil das Verbrechen auf offener Landstraße geschehen. Drei Edelleute der Umliegenschaft ( ein Mitbesitzer von Bargensin, einer aus dem heute untergegangenen Parsnow bei Roschütz und ein dritter aus einer nicht mit Sicherheit zu entziffernden Ortschaft)leisteten für Andreas von Bargensin Bürgschaft. Das zweite Mal, am 2. Februar 1409, erscheint er selbst als Bürge mit mehreren seiner Nachbarn, nämlich den Besitzern von Bozepol, von Jezow, Chmelentz und Gartkewitz, in Angelegenheit des Kretzems von Bozepol. Ein anderer Anteilsbesitzer von Bargensin war Bogislaw, ein dritter Mattes, ein vierter Prisnikur ( soll wohl heißen Prisnibor). Im Bischofsdezem 1402 war der Ort als Barganzin, im Zinsregister vom Jahre 1437 als Bargenschin bezeichnet mit dem Zusatze : Ein kassubisches Panengut zinst von 1 1/2 Hoken*) . Auch im folgenden Jahrhundert war es gespalten, laut Urkunden aus den Jahren 1514, 1528, 1575, 1605 und 1628, andererseits als Jatzkowscher Besitz vom 3. Juli 1527, wobei Bargensin un= ter den Lehngütern dieser Familie aufgeführt wird in nachfolgender Reihe:
Jatzkow, Bebbrow, Sassin, Bargensin, Borkow, Groß Schwartow, Prebendow und Kerschkow. Endlich existieren neben diesen beiden ritterlichen Familien hierseibst noch kleinere Panenfamilien, die Familie Staske (1618 und 1621) und die Familie Poklartken ( 1605, 1618 und 1621 ). Um das Jahr 1638 oder schon früher erwarb Krockow von Roschütz neben anderen Liegenschaften auch Bergensin als Nebengut zu seinem Hauptsitze. In der Protokollaufnahme vom 20. August 1638 heißt es, Bergensin habe aus drei Adelsanteilen bestanden, was mit dem Vorangehenden recht wohl übereinstimmt. Vermutlich sind alle drei ziemlich gleichzeitig in den Krockow-Roschützer Besitz übergegangen. Im Jahre 1784 gelangte der ganze Roschützer Besitz in die Hand des Karl Otto (auch Otto Karl) auf Klein Katz, welcher eigentlich der Linie Krockow-Ossekken angehörte, sich nun aber selbst als Krockow-Roschütz mit den Nebengütern Nesnachow, Bargensin und Strebielin bezeichnete ( Krockower Stammtafeln und Gedenktafel in der Kirche zu Klein Katz vom Jahre 1805). In eben diesem Jahre wird Bergensin folgendermaßen geschildert: "Bergensin oder Bergendsin,eine Meile von Leba ostsüdwärts, zwei dreiviertel Meilen von Lauenburg gegen Norden und eine Meile von der Ostsee auf einem Berge, hat ein Vorwerk, fünf Kossäten, ein Schenkhaus, auf der Feldmark des Dorfes eine Wassermühle, Smedles genannt, deren Bewohner sich zur Charbrowschen Kirche halten, neun Feuerstellen, hinlänglichen Wiesenwachs,der aus drei auf dem Lebaschen Stadtgrunde gelegenen Wiesen besteht, einen großen Eichen, Buchen, Fichten und Ellernwald und ist ein zur Lebaschen Kirche eingepfarrtes Dorf, welches der Königlich polnische Generalmajor Otto Karl von Krockow besitzet." Als nach dem Tode des Grafen Otto Karl von Krockow sich dessen ganzer Güter = Komplex wegen Ueberschuldung auflöste, ging Bergensin in den Besitz der benachbarten uralten pommerellischen Familie von Gruben auf Ober und Nieder Comsow über. Im Jahre 1818 wird Oberstleutnant von Gruben als Besitzer von Bergensin und Comsow geführt, abermals 1830. Nachfolgerin wurde die Witwe, eine geborene Matthy, 1846 Gustav Adolf von Gruben, 1889 Ewald von Gruben.
Die Familie von Gruben hieß im Altslavischen Gruba, ein Name, welcher als zweiter Familienname ( als sog. Przydomek) sich mehreren Geschlechtsnamen anlehnte. Er läßt sich bei sechs kassubischen Adelsfamilien nachweisen vergl. Ketrzyñski,Przydomki Szlachty Pomorski, Lwow (Lemberg) 19O5,Seite 10). Eine davon war im Jahre 1586 die Familie Gruba -Slaikowski, was auf einen ehemaligen Besitz von Slaikow schließen lässt. Wie in vielen anderen Fällen zog auch hiereine Familiengruppe den Beinamendem Besitznamen vor.Den Wassalen Eid im Jahr 1658 leisteten funf Brüder dieses Namens ,die sich in den Besitz von Krampkewitz  teilten .Bergensin hatte nach Volkszählung vom Jahre 1880 : 199 Einwohner ,1895 deren 226,im Jahre 1900:290 und 1905: 277 gegenwärtig  wieder nur 260.

*) Über den Hoken und die Hokenhufe in hiesiger pommerscher Gegend fehlen bisher noch zuverlässige Ermittelungen. Nach mehrfachen und verschiedenen Gegenüberstellungen muss ein Hoken etwa das doppelte einer Kulmer Hufe betragen haben. zog auch hier eine Familiengruppe den Beinamen dem Besitznamen vor. Den Vasallen Eid im Jahre 1658 leisteten fünf Brüder dieses Namens ,die sich in den Besitz von Krampkewitz teilten. - Bergensin hatte nach der Volkszählung vom Jahre 1880: 199 Einwohner, 1895 deren 226, im Jahre 1900: 290 und 1905 277, gegenwärtig wieder nur 260.

 NAMEN DIE IN BERGENSIEN AUFTRETTEN:

HAACK IRMGARD ,GEB,.KASATIS

RATEIKE HUGO (SCHMIDLES)

RATEIKE ELFRIEDE

SCHIPPLOCK OTTO

SENKEL OTTO

uczestnicy konkursu Schalka na g³azie

 

 

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DIE ALTE SCHULE

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R'TSELHAFTES STEIN MIT DEM DATUM 1862

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Der Riesenstein



Jagdscheinbesitzer Krs 5(1927):

v. Wedel - Administrator

Horn - Förtster


 

 

 

 

 

 

 


 

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