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CHOTTSCHOW

Tankstelle und kaufhaus Paul Topel
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Gustshaus
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Apotheke, drogerii und tankstelle Engel
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Chottschower See
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Die Feuerwehr Chottschow
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Kolonialwaren u. Delikatessen Heinrich Mentel
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BARUCH WARENGESCHÄFT

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Gusthaus
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Bahnstrecke Garzigar-Chottschow
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Chottschow im Hintergrund die Ostsee
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Krigerdenkmal
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DIE GESCHICHTE DES DORFES CHOTTSCHOW BIS 1912

Chottschow, eine Landgemeinde mit 255 Einwohnern und ein Gutsbezirk von 711 Hektarmit 237 Einwohnern im Amtsbezirke Ossecken. Dieser Ort, welcher nach polnischer Schreibart Choczewo heißen soll, wird 1348 als Choczischow, 1402 als “Neue Choczeschow“, 1414 als Kuskow oder Cuiskow, 1437 als Cotschow, erst 1658 als Gottschow oder Chottschow aufgeführt.
Die erste Nachricht über diesen Ort ( da eine Notiz vom Jahre 1229 auf sehr unsicheren Füßen ruht) ist das Privileg vom Jahre 1348 über Czoczecsschow und Streczow mit 47 und 30 Hufen für den getreuen Jeschko, Schwinzkens Sohn, zu magdeburgischen Rechten statt der bisherigen polnischen Rechte. Im Bischofsdezem vom Jahre 1402 heißt es: “ Newe Choczeschow sein 27 Huben“, vermutlich das heutige Chottschewke. In den Akten des Lauenburg Putziger Landgerichts (Kopenhagener Wachstafeln) wird der Ort als Kuskow öfter genannt. Dass es nur dieser Ort sein kann, geht daraus hervor, dass den beiden Nachbarn von Sterbentin und Kuskow Friede geboten wird. (11.November 1414). Das in der Landesaufnahme vom Jahre 1437 aufgeführte Panengut ist aller Wahrscheinlichkeit nach ebenfalls das heutige Chottschow. Mit Beginn des 16. Jahrhunderts ist Chottschow eines der 11 Güter der Familie von Jatzkow, trotzdem war es damals schon in mehrere Adelsanteile gespalten. Die von Jatzkow wurden 1537 damit belehnt und haben den Besitz bis 1742 gehalten. Der Oberhauptmann Georg Albrecht von Jatzkow, der noch im Jahre 1711 im Danziger altstädtischen Gerichtsbuche als Erbherr von Chottschow, Lantan, Onewin, Gnewinke und Damerkow bezeichnet wird, verkaufte drei Anteile an den Oberstleutnant von Diezelsky*) während ein Adelsanteil im Besitze der Familie von Fölkersamb verblieb, die auf Chottschow, Chottschewke und Slaikow saßen, bis die Diezelskys 1786 (Oberstleutnant Georg Friedrich) auch diesen Teil erwarben und den Besitz bis zur heutigen Stunde bewahrt haben.Die letzten Besitzer waren:
1742 — 1784 Oberstleutnant Georg Friedrich von Diezelsky,
1784 — 1800 Georg Christian Adam von Diezelsky,
1800 — 1844 Rittmeister Friedrich Wilhelm Ernst,welcher im Jahre 1813 die Kavallerie der Landwehr der Kreise Lauenburg und Bütow kommandierte,
1844 — 1882 Ciementine Henriette, Gemahlin des Oberstleutnants Adolph von Diezelsky,
1882 — 1898 Adolph Friedrich Ernst, Generalmajor,
1898 bis jetzt Georg, Hauptmann.
Nach der Darstellung vom Jahre 1784 lag Chottschow oder Choczan an einem See, der von dem Dorfe den Namen führt, hatte ein Vorwerk, drei Bauern, sechs Kossäten, eine Schmiede, eine Schenke,einen Schulmeister, im Ganzen 21 Feuerstellen. Außer den zum Dorfe gehörenden Wiesen besaß es noch gewisse Wiesen in Schlaischow und gewisse besondere Wiesen in Wodden, etwas Heideland auf der Wittenbergschen Feldmark, einen Buchen, Eichenz und Fichtenwald und die Hälfte des Chottschower Sees. Es war eingepfarrt zu Ossecken.
Die Gemeinde Chottschow, die sich schon bis in eine frühere Zeit zurück verfolgen lässt, aber wie alle an das Gut sich anlehnenden bäuerlichen Niederlassungen unter der Patrimonial Gerichtsbarkeit der Gutsherrschaft stand (vgl. Alphab. Verzeichnis vom Jahre 1834), hat in den letzten zehn Jahren einen Zuwachs von 74 Personen erfahren. Gemeindevorsteher im Jahre 1905: Karl Freese, Eigentümer Krause, Petzel, Steinke; Lehrer Lietz; Gastwirt Grieb.

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