Zackenzin war ursprünglich ein fiskalisches Bauerndorf mit einer Handfeste vom 24. Juni 1362. Der getreue Vicke erhielt in diesem 37 Hufen um fassenden Dorfe 4 Freihufen zu kulmischem Rechte. Diesen Charakter hat der Ort, der bald Sakrzisch, bald Czakentzin, bald Sakenzin geschrieben wird, etwa drei Jahrhunderte beibehalten. Im Jahre 1437 freilich gehörten nur 23 Hufen dazu, aber mit einer Wassermühle und einem Kretzem. Auch 1628 wird Zackenzin mit 27 Hufen, 2 Kossäten und einer Mühle unter den Amtsuntertanen genannt: hingegen 1658 ist es bereits den Krockow Osseckener Gütern angegliedert und wird bei der Huldigung nicht mehr geführt. In dieser Zugehörigkeit verblieb es bis zum Jahre 1804, hierauf die Gebrüder von Jasmund als Besitzer, dann Joh. Ludwig Caulen; Trenbrodt; 1853 Hänichen, 1864 Leo von Braunschweig, 1899 am 28. Juni Georg von Braunschweig, von 1905 bis 1934 der Familie Ewest Die Landgemeinde ist auf eine frühe Zeit zurückzuführen. Noch 1784 saßen darauf 5 Bauern, 2 Kossäten u. A., 1837 wird es als Dorf und Vorwerk aufgeführt. 1905 Mühlenbesitzer Heyer, Hofbesitzer Kuschfeld und Gemkow.
In Folge der Kirchen Visitation vom Jahre 1887 (3. - 16. Juni) wurde zunächst ein Vikariat in Zackenzin eingerichtet mit den Dörfern Zackenzin, Sassin, Schlaischow, Bebbrow, Kurow und Chottschewke. Nach Einweihung der neuen Kirche am 18. November 1891 erfolgte die weitere Ausgestaltung zur selbständigen Parochie (1. Januar 1903) .Zackenzin im Jahr 1911 war eine Landgemeinde mit 134 Einwohnern und ein Gutsbezirk von 766 Hektar mit 274 Einwohnern im Amtsbezirke Sassin.
Aus Zackezin stammte eine der wenigen musikalischen Begabungen Hmterpommerns:
Richard Gabriel, *3. 9. 1874, +Greifswald 20. 5. 1960, Organist und Chordirektor in Sagan/Schlesien, ab 1921 in Köslin, ab 1932 in Stettin; Komponist von Orgel- und Klavierstücken, Balladen, Singspielen, Ouvertüren und Chorliedern.
LANDWIRTE IN ZACKENZIEN UM 1939:
GUTSBESITZER DR. WILH. KOOPS
MAX SIELAFF
BENNO KOHTZ U. ULRICH KUNZ
GASTHAUS ZUR QUELLE INH. KURT DOBSLAFF
KURT DOBSLAFF
Zackenzin 1915
Zackenzin Kirche
Zackenzin Mühlenwerke

Zackenzin Mahimühie und Dampfbäckerel
Zackenzin Schneidemühle
Zackenzin Gasthaus zur Talmühle
GASTHAUS ZUR TALMUHLE INHABER OTTO GROSSMAN
Zackenzin Holzlagerplatz
Zackenzin Pfarrhaus
Zackenzin Dorfpartie
Zackenzin Gut 1915
Zackenzin Gutshaus 1915
INNERE DES GUTSHAUSES
Zackenzin Klaus Koops mit der beute
Max Schmeling auf dem Jagd in Lauenburger Forst
ERNTEDANKFEST 1938
UNBEKANNTER GRÄBER IN ZACKENZIN
KRIEGERDENKMAL