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                                                                                    Saulin

GASTHAUS UND AUSFLUGSLOKAL HANS KÜTER KREIS LAUENBURG POMMERN

GASTHAUS UND AUSFLUGSLOKAL HANS KÜTER

SAULINER SEE KREIS LAUENBURG POMMERN
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GUTSHAUS IN SAULIN KREIS LAUENBURG POMMERN
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JAGDSCHLOSS KREIS LAUENBURG POMMERN
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PARTIE AM SAULINER SEE KREIS LAUENBURG POMMERN
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Gasthaus Friedrich Küther KREIS LAUENBURG POMMERN
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Die kirche KREIS LAUENBURG POMMERN
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Mausoleum KREIS LAUENBURG POMMERN
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ICH BIN DIE AUFESTEHUNG UND DAS LEBEN

ERBAUT 189

MAUSOLEUM

MAUSOLEUM

die Schule in Saulin

DIE SCHULE

Jugendherberge KREIS LAUENBURG POMMERN
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Saulin
Eine Landgemeinde mit 229 Einwohner. (1939 - 325 Einwohner 75 Haushaltungen). Saulin auch Sawelin oder Sawulino genannt. Ehe der Ort das erste Mal schriftlich erwähnt wird hatte er schon eine lange Vergangenheit. Nach kirchlichen Aufzeichnungen soll sich hier ein pommerellisches Schloß befunden haben, welches der Mittelpunkt des ganzen Bezirks war. Zu Saulin gehörten: Saulinke. Gartkewitz. Perlin. Damerkow. Chinow. Schluschow. Lantow. groß und klein Borkow und Tauenzin. Um 1268 wird ein Michael Präpositius de Saulin als Zeuge erwähnt.
Folgende Jahrhunderte sind
angefllhlt mit Streitigkeiten und Kämpfen des Probstes von Sauhin mit den Nachbarn. Bauern und Edelleuten, Am 07. Dez 1344 wurden die Streitigkeiten durch einen Brief des Hochmeisters Ludolph
König zu Marienburg beendet. Das Dorf wurde mit 44.5 Hufen dem heiligen Geist Hospital zu Danzig übereignet.
Als Grenzen wurden angegeben: der Fluß Letznitz, Lake ( See ) Sauhin. der Bruch. mehrere Eichen und
Birken, der Hubel (Hügel ) des Bruchs. 1378 nimmt der Orden eine Änderung vor.
1379
wird es einem Schultheißen Woicech Jereps mit 13 Hoken zur Herstellung eines normalen Bauerndorfes überlassen.
Im
gleichen Jahr wird Groß Mersin als Nachbarort genannt.
Am 07.
Dez 1384 wird diese Dorfordnung durch den Hochmeister Konrad Zöllner - Roten- Stein bestätigt.
Um 1402 heißt es das der Probst als Grundherr eines staatlichen Gutes auftritt. Die
Kirche wird als Dekanaiskirche von Lauenburg gefiflirt. Danach erfolgen wieder Streitigkeiten wegen der Fischereirechte. Das Friedensgebot vom Jahre 1401 zwischen dem Edehnann Pawel von Slavekow und dem Pfarrer zu Saulin wurden von ersterem gebrochen.
Wie
Lorenz von Krockow, genannt der Starke in den Besitz von Saulin kam ist zwar urkundlich erwähnt aber uns heute wenig verständlich. Die alles entfachte einen hundertjährigen Streit vor geistlichen und weltlichen Gerichten.
Irgendwann haben die Krockow's diesen Ihnen verleideten Ort aufgegeben.
Um 1658
wird der Ort von einem Bonin von Solitzki vertreten, welcher sich im Pfandbesitz von Saulin und Woedtke befand. Um 1704 erwarben Saulin und Woedtke die Maorarsherren von Rexin
(Majorat Das Recht des Altesten auf das Erbgut).
In diesem Jahr wurde auch das Herrenhaus m Woedtke erbaut.
Ab 1756 kamen noch die Güter Saulinke, Gnewin. Gnewinke. klein Daxnerkow
und Schwichow hinzu.
Nach einer Statistik von 1784 befand sich in Saulin ein Vorwerk, ein Schloß, die Kirche, das Predigerhaus. eine Wassennühle ein Bauer und sieben Kossäten Besitzer einer Kate oder Kleinbauer.
Der Letzte und einzige Erbe starb vor seinem Vater, deshalb ging der Besitz 1914 in andere Hände über.
Wappen: Ein roter Greif mit weißem Fischschwanz auf blauem Untergrund.
Über dem Helm kronenartig drei weiße sechszakige Sterne.
Kirche zu Saulin
Die Geschichte der Sauliner Kirche beginnt im 13. Jahrhundert. Siehe auch erstmalige
Erwähnung des Ortes Saulin um 1268.
Die Kirche ist seit 1569 ev. lutherisch evtl. sogar noch früher.
In dem Kirchengewölbe befand sich das Erbbegräbnis der ev. -Linie derer von Prebendow.
Im Jahre 1782 vermachte Anna Konstantia von Prebendow, Witwe des Obersten Georg Ewald von Puttkammer 1.000 Fl. zur Unterhaltung des Gewölbes.
Der Altar in der Kirche wurde um 1834 erneuert. Im Jahre 1900 wurde rechts und links neben dem Jesus-Kreuz zwei Landknechte von dem einfachen Zimmermann Paul Thiede geb. 1845 in Thorn, gest. 30.Apr. 1906 in Deutsch-Krone, geschaffen.
1945 wurden die Landknechte durch Maria und Josef von den heutigen katholischen Herren ersetzt und alle anderen Gcgenstnde bis auf den mit leeren Händen im Raum schwebenden Engel entfernt. Die Landknechte stehen heute im Entree des Sauliner Schlößchen. Andere ( einige ) Gegenstände befinden sich noch in der Abstellkammer der Kirche.

 Geschichte bis 1911

 Saulin, eine Landgemeinde von 135 Einwohnern und ein Gutsbezirk von 94 Einwohnern im Amtsbezirke Saulin.
Der Ort Sawulino, auch „groß Sawelin" genannt, hatte eine Vergangenheit, ehe es in die Geschichte tritt; denn es war der Vorort einer ganzen nach ihm benannten Landschaft, welche die Ortschaften Saulin, Saulinke, Gartkewitz, Perlin, Damerkow, Chinow, Schluschow, Lantow, Gr. und Kl. Borkow und Tauenzin umfasste. Kirchlichen Nachrichten zufolge soll sich hier ein pommerellisches Schloss befunden haben, der Mittelpunkt des ganzen Bezirkes. Gerade die Abgeschiedenheit dieses Bezirkes scheint zur Einrichtung einer Präpositur geführt zu haben, d.h. einer geistlichen Würde mit ausgedehntem Besitze und erweiterten Funktionen. 1268 wird ein Michael Präpositus de Saulin als Zeuge in einer herzoglichen Urkunde genannt (P.U.B. S.91). Die folgenden Jahrhunderte sind angefüllt mit Streitigkeiten und Kämpfen des Propstes von Saulin mit den Nachbarn, Bauern und Edelleuten, ohne dass wir das Objekt und die Berechtigung mit Sicherheit abwägen können. Der Ausgang allen Zwistes ist ein Brief des Hochmeisters Ludolph König vom Jahre 1344, gegeben zu Marienburg an dem Tage St.Nikolaus, d.h. am 7. Dezember, worin er das Dorf und die Pfarre mit Ausschluss der Straßengerechtigkeit, im ganzen 44 1/2 Hufen dem heiligen Geisthospitale zu Danzig überwies. Als Grenzmale werden angegeben: Ein Fluss Letznitz, Lake Su1in,der Bruch, mehrere Eichen und Birken, der Hubel (Hügel) des Bruches, eine Eiche mit ausgereckten Zweigen, „der Weg der do leitet in Groß Saulin", „Klein Saulin das da ist unser Herrschaft"; „Eiche bei der sich enden die Grenzen des Groß Saulines und des Kleinen", „der ganze Wald gelassen wird zu der Rechten", „der Kleine Berg in dem die Eigenschaft (Eigentum) der Dörfer Saulin und Gartkowitz zusammen kommen"; „das Fließ  Jassow, das Fließ Schwartow, das Flüßlein Nestanitz zu einer umgegrabenen Eiche, an der dreierlei Moze (Maaße, Grenzen) zusammenkommen",
d.i. Saulin, Mersin und Damerowken, endlich Fließ Saulin. Diese geographische Abrundung, welche wegen der meist unbekannten Flurnamen noch manche Rätsel bietet, sondert die Ortschaft, deren Zinsen fortan dem heiligen Geisthospital zu flossen, scharf ab. Aber schon 34 Jahre später nimmt derselbe Orden eine Veränderung vor. Die beiden Ortschaften Gr. Saulin und Gr. Schwichow (letzteres  war noch hinzugetreten) nimmt er wieder zurück und überließ an dessen Stelle dem Propste des heiligen Geisthospitals zu Danzig 22 Mark Zinsen von den Fleischbänken der Altstadt Danzig; doch die Pfarre von Saulin soll das Hospital behalten. Im Jahre darauf wird Gr. Saulin einem Schultheißen Woicech Jereps zur Herstellung eines normalen Bauerndorfes überlassen mit 13 Hoken und einer Wiese zwischen Gartkewitz, Perlin und Gr. Mersin gelegen. Die Ein= wohner von Schwichow aber behalten das Recht, von jedem Hoken 4 Schweine zur Mast zu treiben in die Danerow zu Saulin, (Eichenwald in Saulin),2 Hoken (4 Hufen) bleiben der Pfarre. Aber auch diese Dorfordnung wird im Jahre 1384 am Martinstage abermals umgestoßen durch den Hochmeister Konrad Zöllner-Rotensrein und das Privileg vom Jahre 1344 über Saulin und Schwichow wiederhergestellt. Ausgenommen sind nur der See Jassow und: der See Swarte nebst Saulin mit seinen 44 1/2 Hufen (Akten der Hospitale zu Danzig).
In den nun folgenden Jahren tritt der Propst als Grundherr eines statt1iechen Gutes auf. In dem Bischofsdezem vom Jahre 1402 heißt es: „Von Saulin neme der Rot von Dantzik (als Patron des Hospitals) und gebet es dem heiligen Geiste". Die Kirche selbst wird unter den Dekanatskirchen von Lauenburg aufgeführt. Um eben diese Zeit erfahren wir von mannigfachen Streit fragen zwischen dem Vorstande des heiligen Geists und den Bauern von Saulin wie über die Fischerei im See. Namen der Bauern oder Besitzer sind Jan Jewgraff, Pawel Walygat und nochmals Jan (Kopenhagener Wachstafeln Nr. 6). Im Jahre 1401 war zwischen dem Pawel von Slavekow und dem Pfarrer zu Saulin ein Friedegebot gemacht worden, welches aber seitens des Edelmannes gebrochen war, wobei sogar der Kirchhof „forseret" worden.Es bedurfte der Bürgschaft mehrerer Edelleute derer von Jezow, Zemrnen, Prebendow, Gartkewitz, Slavekow, Selasen, Kerschkow, Reddestow, Nesnachow und Kositzau, um ihn vor härteren Strafen zu schützen. Diese Streitigkeiten nehmen anscheinend kein Ende, aber das Dorf blieb im Besitze des heiligen Geisthospitales und wird im Jahre 1437 unter den zinsbaren Dörfern nicht aufgeführt. Inzwischen hatte der Vorstand des Hospitales den Versuch gemacht, die beiden Orte Gr.Saulin und Deutsch Schwichow an die benachbarten Edelleute Niklas und Jogusch von Schwichow und an Reinicke Niklaus von Enzow für den Preis von 303 Mark zu veräußern. Die Anzahlung war aber nur eine ganz minimale gewesen und das Geld blieb hinterstellig. Noch übte der Rat von Danzig sein Patronatsrecht aus; nunmehr aber folgen Verhältnisse, die zwar urkundlich feststehen, uns aber heute wenig verständlich bleiben, weil die Kenntnis der Begleitumstände versagt. Lorenz Krockow, genannt der Starke, hatte sich beim Herzoge Bogislaw ein künftiges Anrecht auf das Gut Saulin erworben.
In der hierüber ausgestellten Urkunde heißt es, daß das Dorf nach dem Absterben des Priesters zu Saulin an den Herzog fallen musste: „dat denne an uns und unsern Herschof kamende und fallende, wendt he nach Schickunge Godeß in Got verstorben ist." Als dieser Fall einige Jahre später wirklich eintraf, erhoben die Söhne des Lorenz Ansprüche auf Saulin. Unklar liegen die Rechtsverhältnisse, da das Absterben eines Priesters doch kein Anfalls recht an die Landesherrschaft begründet. Andererseits geht aus einer Notiz des Jahres 1468 im Danziger Stadtarchive hervor, dass die Herren von Schwichow und Entzow bereits vorher in Saulin ansässig gewesen, vielleicht als Erbpächter, nachdem sie eine Anzahlung gemacht hatten. Anscheinend hielt der Herzog, welchem die Nachbarschaft von Danzig überhaupt lästig war, den Kaufvertrag für abgeschlossen, das Hospital hätte sich seiner Rechte entäußert, und da die Edelleute von Schwjchow und Entzow nicht solvent waren, trat er in deren Rechte und gab die Ortschaft Saulin aufs Neue aus. Dieses entfachte einen mehr als hundertjährigen Streit, der anfänglich vor den geistlichen Gerichten geführt wurde und im Jahre 1513 nach den Akten des Danziger Stadtarchivs die große Exkommunikation über die Krockows heraufbeschwor. In neun Kirchen der Umgebung wurde auf Anordnung des Offiziales Lange zu Danzig die Exkommunikation von der Kanzel herab verlesen. Ganz besonders theatralisch gestaltete sich die Szene in Krockow selbst, wo die Außenwände des Hauses mit Weihwasser besprengt wurden, um die Teufel zu verjagen, die die Krockows in ihren Schlingen hielten, und gegen das drei Steine geworfen wurden, damit die Erde sich öffnen und die Besitzer verschlingen möge wie einst Abiron und seine Gefährten. Niemand sollte mit ihnen Verkehr haben, die Dienerschaft sollte ihn innerhalb 6 Tagen verlassen. Alles umsonst, die Krockows verblieben im Besitze von Saulin und hielten ihn fest. Die weiteren Prozeßakten, die jetzt vor den weltlichen Gerichten spielten, sind zu einem stattlichen Bande angeschwollen. Zahlreiche, zum Teil sich widersprechende Erkenntnisse liegen vor u.a. auch eines der Universität Wittenberg, die letzten vom 21. September 1598 und vom 22. August 1600. Trotzdem sie für die Krockows ungünstig ausgefallen waren, blieben sie doch Besitzer von Saulin; in den Belägen des Hospitals vom Jahre 1611 wird des Gutes keine Erwähnung mehr getan, während umgekehrt im Jahre 1637 die Krockows als Patrone der Kirche anerkannt werden. Dem ungeachtet haben die Krockows diesen ihnen verleideten Besitz aufgegeben und bei der Huldigung im Jahre 1658 wird der Ort durch einen Bonin von Solitzki vertreten, der sich im Pfandbesitze von Saulin und Woedtke befand. Etwa um das Jahr 1704 erwarben es die Rexins, welche es bei Gründung des Majorates am 12. August 1756 dem Woedtke - Gnewiner Fideikommisse einverleibten. Nach der Statistik vom Jahre 1784 befand sich hier ein Vorwerk, ein Schloss, die Kirche, das Predigerhaus, eine Wassermühle, ein Bauer und 7 Kossäten. Die Anlage des heutigen Dorfes ist erst im 19. Jahrhundert entstanden. Die Kirche soll seit der Reformationszeit d.h. seit der Regierung Johann Friedrichs 1569 und 1600 lutherisch gewesen sein in der Tat vielleicht noch früher. Im Jahre 1590 versuchte der Bischof Rozdrazewski die Kirche zu okkupieren; nach dem Berichte Georg v. Weihers sind dessen Leute in der Tat schon darin gewesen, entfernten sich aber wieder, als sie von dem sich zusammenrottenden Volke gewarnt wurden (22. und 23. August. Weihersche Akten.) In der Kirche befand sich das Erbbegräbnis der evangelischen Linie der Prebendows auch nach dem Verkauf der Chinow- Entzowschen Güter. Im·Jahre 1782 noch vermachte die Anna Konstantia von Prebendow, Witwe des Obersten Georg Ewald von Puttkammer 1000 fl. zur Unterhaltung des Gewölbes (Danziger Akten 41, 27. Fol 308).Die heutige Pfarrkirche, ein Findlingsbau aus der ersten Hälfte des 19.Jahrhundert, verdient Beachtung teils wegen der mehrfachen Schnitzereien aus jüngster Zeit (1896) ‚teils wegen eines vom Goldschmied Franz Grützmacher (1724 in Danzig verstorben )angefertigten Kelches  eine gediegene Treibarbeit.

 

 

 

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