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 Schmmerwitz Kreis Lauenburg Pommern

 

WALDSCHULE IN SCHIMMERWITZWALD

WALDSCHULE 1906

LUDWIGSTAL SIEMIROWICE

GUSS AUS DER SCHIMMERWITZWALD

LUDWIGSTAL MATERIALWAREN HANDLUNG HEINRICH STACH

 

 GRÓB SKRZYNKOWY -   URNEKISTENGRAB

URNENKISTENGRAB IN SCHIMMERWITZ KREIS LAUENBURG POMMERN

STARY M£YN WODNY W SIEMIROWICACH ALTE WASSERMÜHLE IN SCHIMMERWITZ

ALTE WASSERMÜHLE IN SCHIMMERWITZ KREIS LAUENBURG POMMERN

DOZYNKI W SIEMIROWICACH -ERNTEDANKFEST IN SCHIMMERWITZ

ERNTEDANKFEST IN SCHIMMERWITZ KREIS LAUENBURG POMMERN

 

 

Schimmerwitz bis zum Jahr 1911.

 Eine Landgemeinde mit 765 Einwohnern im Amtsbezirke Schimmerwitz.
Der Name des Ortes ist herzuleiten von einem Bache Trzemesnice, von dem es in einer Grenzbestimmung ca. des Jahres 1400 heißt: ‚1vort die Bucowa (Bach Bukowino) neder zu geende, bis das sie vellet in das Flies Trzemesnice". Wir haben also diesen Bach oberhalb der heutigen Ortschaft Schimmerwitz zu suchen. Der deutsche Orden vermochte mit diesem schwer auszusprechenden Namen nicht anzufangen und nannte die vom Fluß abgeleitete Ortschaft Schimmersdorf in einer Grenzbeschreibung vom Jahre 1379, woselbst von den Landgrenzen zwischen Wutzkow und Schimmersdorf die Rede ist. In den Kopenhagener Wachstafeln des Jahres 1402 werden 2 Pane „von Gnade" zu einer Geldbuße von 3 Mark verurteilt, Namsich von Crampechowitz und ein Namsich Cimiracowitz, worunter vielleicht unser Dorf zu verstehen ist. Im Abgabenverzeichnisse des Jahres 1437 wird der Ort schon als Schemirowitz aufgeführt (adeliges Gut mit Naturallieferung). Der erste uns bekannte Lehnbrief vom Jahre 1575 bereits mit der heutigen Bezeichnung. Soweit die urkundlichen Nachrichten reichen, ist das Dorf in verschiedene Adelsanteile gespalten gewesen. Schon in den Urkunden vom Jahre 1575 für einen Steffen Doett ebenso wie Polatcken, heißt es ausdrücklich „so vieles von seinem Vater in dem Dorfe Schimmerwitz auf ihn vererbet und gekommen ist". Es müssen also auf die einzelnen Teilbesitzer nur ganz kleine Grundstücke entfallen sein. Unter den Lehnempfängern des 16. und 17. Jahrhunderts treffen wir an die Familien Doten, Gooste, Kossecken (auch Koß), Rußke, Sebotke oder Sobotke. Ein heute nicht mehr vorhandenes Aktenstück des Stettiner Staatsarchives aus dem 16. Jahrhunderte enthielt - soweit die Inhaltsangabe belehrt - einen Prozeß zwischen einem Martin Sebotke und einem Georg Zizelski (Diezelski) wegen der etwaigen Rechtsnachfolge. 1628 wird Schimmerwitz mit 12 Hufen als freies Panengut aufgeführt und bei der Huldigung werden vier der oben genannten Panenfamilien Rußken, Koß, Gutzke und Sebotke genannt, außerdem aber auch schon die Ziczelski's (Diczelski) und die Ustarbowski's. Wieder anders gestaltet sich das Bild im Jahre 1756, da in den Vasallentabellen als Teilbesitzer von Schimmerwitz genannt werden : von Ganski, von Gostkowski, (ehemals Gutzke, auch Gonske), von Koß, von Rekowski, von Rustke, von Selasinski, also 6 Adelsfamilien und Anteile. Im Jahre 1784 bestand es schon aus 7 Adelsnteilen, mehrere von ihnen waren in gemeinsamer Hand. Es partizipierten daran die Familien von Weiher (nur vorübergehend), von Koß, von Gostkowski, von Diezelski, von Selasinski, v. Koß geb. von Rustke (Rostke) und Ustarbowski. Im Jahre 1804 waren die Adelsanteile folgendermaßen verteilt:
A. Beckmann, ein Kaufmann mit Konsens vom Jahre 1793, auch Besitzer von Schimmerwitz, E.
B. von KoB,
C. (nicht genannt) nach den Matrikeln Birrmann,
D. Gebrüder Diezelski;
E. Beckmann (cfr. A.);
F. von Reiske (Rostke);
G. von Ustarbowski.

· Eine weitere Parzellierung und Besitzveränderung fand in den folgenden

Jahren statt, die nunmehr das Gut in 8 Adelsanteile spaltete:
A. Beckmann, dann Julius von Zelewski, dann von Hohendorf;
B. von KoB, dann von Dombrowski, dann von Mitzlaff;
C. Bärmann, dann Busch, dann Rittke;
D. Diezelski'sche Erben;
E. Beckmann, dann Busch, dann Rittke;
F. Christen Below;
G. Geschwister Hoppe;
H. Anton von Dombrowski, dann Mitzlaff.
Im Jahre 1862 saß darauf Witwe Below ( F. )' Witwe Boltke C. und E.) gekauft 1856; Hoppe, Geschwister (G.) gekauft 1833; Kerbs (D.); Markus, Kaufmann in Frankfurt, 1858 Anteil A. gekauft; von Mitzlaff (B.und H.) 1841 gekauft. 8 Anteile). Noch 1892 war ein Gutsvorstand (Below), 3 Gutsanteilbesitzer und zahlreiche Ausbaubesitzer in Schimmerwitz Wald. Durch Kabinets Ordre vom 17. Juli 1893 wird der Gutsbezirk in eine Landgemeinde umgewandelt, durch Parzellierung war die Zahl der Bewohner von 642 (1895) auf 774 (1906) gestiegen. Der Ort besitzt jetzt 2 Schulen mit drei Lehrern: die Dorfschule mit einem, die Waldschule mit 2 Lehrern. Der Forstfiskus hatte einen Gutsanteil erworben und 3Rentengüter darauf angelegt.

 Jgdscheinbesitzer Krs 5 1927

Hermann David -Eigentumer

 

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