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GASTHAUS L, PUTZIG

UNIESZYNO LE¦NICZÓWKA -GROß WUNNESCHIN FORSTHAUS

FORSTHAUS 

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SCHRONISKO M£ODZIEZOWE-JUGENDHERBERGE

JUGENDHERBERGE

BAUERN 1939

PAUL DOMKE

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Geschichte des Dorfes bis 1911 .

  Groß Wunneschin., ein Gutsbezirk von 1272 Hektar mit 199 Einwohnern im Amtsbezirke Krampkewitz.
Der Ort spielt bei den älteren Grenzbestimmungen des Lauenburger Gebietes eine Rolle. Er wird in dem Jahre 1310 und 1313 als Grenzdorf unter den Besitzungen des Ordens genannt Onezino, Gnezsino, dann 1377 als Undescin, endlich im Jahre 1408 bereits ‚1de alde Undeschin" genannt, anscheinend also Groß Wunneschin. Allerdings war der Ort 1437 wieder ungeteilt. Die ältesten Besitzer sind eine Familie,die vom Orte ihren Namen geführt hat, dann folgt ein Zweig der Somnitz. Die ersten urkundlichen Nachrichten der Familie von Somnitz weichen von einander ab. Sicher ist nur folgendes:
Im Jahre 1566 am 8. Dezember erhielt Lorenz von Somnitz (gestorben 1594) aus der Bewersdofer Linie zuerst die Anwartschaft auf Groß Wunneschin und Krampkewitz. Doch scheint er selbst den Besitz nicht angetreten zu haben; sogar im Jahre 1605 wird noch ein Herr von Wunneschin auf Wunneschin genannt. Mit Sicherheit saßen die Somnitz erst seit 1612 auf Wunneschin.
1. Lorenz von Somnitz 1578 - 1634;
2. Bogislaw von Somnitz, ein Neffe des Lorenz, der im Jahre 1594 gestorben, vermählt mit Baronesse Sophia von Münchow;
3. darauf Lorenz Jasso, Sohn des Vorigen, (1619 - 1702), Gemahl der Esther von Stojentin;
4. darauf dessen Sohn Peter Christoph von Somnitz, vermählt mit K. S. von Versen (1662 - 1725);
5. Heinrich Wilhelm von Somnitz (1686 bis ca. 1740), vermählt mit Louise Tugendreich von Sydow. Hierauf wird Groß Wunneschin halbiert;
6. a) die eine Hälfte erhielt Friedrich Wilhelm (1772 - 1799), der, bei Kunersdorf verwundet, als Kommandeur des Dragoner Regiments von .Bruckner seinen Abschied nahm, die andere Hälfte erhielt Ludwig Heinrich von Somnitz, 1733 - 1776. Beide Brüder resp. die Erben haben ca. 1780 das Gut an Hauptmann von Massow verkauft. (Die Verschreibung vom Jahre 1778 galt noch dem Vorbesitzer, also einem Herrn von Somnitz.)
1804 war Caspar Friedrich von Massow aus Kosemühl im Stolper Kreise Besitzer; Taxe 8331 1/3 Taler. In den Jahren 1828 und 1842 treffen wir hier die Witwe Schröder und deren Kinder als Besitzer, darauf Gerhard von Thadden, 1855 Premier Leutnant von Zanthier, 1875 Leo von Gaudecker, 1897 Frau von Heydebreck Buckow und Berndt von Heydebreck, hierauf Kaufmann Frank in Stolp, gegenwärtig den preußischen Staat (Forst-und Domänenfiskus), welcher das für Aufforstung geeignete Gelände, nämlich 454 Hektar zur Bildung eines Forstschutzbezirkes behalten wird, während der Rest, nämlich 298 Hektar von der Pommerschen Ansiedelungsgesellschaft parzelliert wurde. Die Parzellierung war 1909 beendet. Das fiskalische Eigentum bleibt der Forstgutsbezirk Gr.Wunneschin bestehen, während aus der Rentengutskolonie eine Landgemeinde gebildet werden wird.
Über die Beschaffenheit der Gutsteile haben wir eine ausführliche Nachricht aus dem Jahre 1784: Groß Wunneschin oder Wunnschin hatte ein Vorwerk, eine oberschlägige Wassermühle, drei Bauern, vier Kossäten, eine Schmiede, ein Vorwerk Przerette, im ganzen 17 Feuerstellen. Es besaß rund 200 Morgen Wiese, ferner einen Eichen und Buchenwald von 2453 Morgen und einen Fichten, Birken- und Ellernwald von ebenfalls 482 Morgen, dann gehörten 32 Morgen Garten und Wurtländereien (Gemüseland) und der schwarze See dazu. Der Vorbesitzer hatte 2380 Taler Gnadengelder erhalten, wofür das Vorwerk Brenkenhofsberg ausgebaut und neun kleine Ackerwirte angesetzt wurden. Hierfür hatte Wunneschin einen Kanon von 476 Talern zu tragen.

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