KATTSCHOW KREIS LAUENBURG POMMERN
Aus der Lauenburger Zeitung :
Hermann und Auguste Schutz geb. Domrose
Kattschow Gasthaus Carl Fomm
Kattschow Schützenolatz 1928 ROK
PRIVATWEG
DORFEINGANG
DORFSTRASSE
Die Namen der Bauerngeschlechter vom Jahre 1559
Schulz Blasius Paneke;
Bauern:
1) Greger Diske,
2) Asmus Reincke,
3) Thomas Schwider,
4) Peter Racht,
5) Steffan Klappe,
6) Nalli Summi,
7) Sabbis, Schmied,
8) Joachim Raddatz,
9) Stanneke Libuda,
10) Woike Sabbis.
BAUERNHÖFE Stand 1939 .
WILLI FREESE 87 ha.
HERMANN HOPPE 81 ha
OTTO KOPITTKE 86 ha.
ERNST KRAUSE 81 ha.
HEDWIG MÜLLER 164 ha.
ALBERT NAGORSEN 96 ha.
EMIL NAGORSEN 85 ha.
WALTER NAGORSEN 110 ha.
ERICH PAHNKE 134 ha.
FRANZ PRIEBE 98 ha.
OTTO SCHÖNBECK 89 ha.
DIE GESCHICHTE BIS 1911
Kattschow, eine Landgemeinde mit 307 Einwohnern im Amtsbezirke Schweslin.
Da auch polnischerseits die Grundform Kaczkowo angegeben wird und wir bereits im Jahre 1361 den Oscar Kattschow vorfinden, so ist mehr als wahrscheinlich, daß der in den Kopenhagener Wachstafeln mehrfach genannte Ort Kosiczschow, Kodfitzkow sich nicht, wie man angenommen, auf diesen, sondern einen anderen, etwa den Ort Koczyczkowo bei Chmielno bezieht. In der Urkunde vom Jahre 1361 finden wir die ausdrückliche Erklärung, dass ein Tausch stattgefunden habe zwischen Kattschow und Reddestow, denn dem Orden war es offenbar um die Abrundung des fiskalischen Besitzes der Ordensdomäne zu tun, daher er einem Peter von Koczschow und dessen Neffen Semycauca statt seines bisherigen Besitzes, nämlich 2/3 von Kattschow, das Gut Reddestow einräumte. Seit jener Zeit schreibt sich der politische Charakter der Ortschaft als Königliches Amtsdorf. Im Jahre 1437 saßen hier der Müller und der Kretschmer zu Lehnszinsrecht, die Bauern hingegen nach älterem Brauche zu polnischem Zinsrechte. Zur Mühle gehörte eine Hufe Acker, im Jahre 1658 wird diese Mühle als ein von der Ortschaft gesondertes Grundstück geführt, als Mündersinsche Mühle ( heute Meddersin) und auch noch 1784 und 1834 bildete Meddersin ein Mühlengrundstück und eine Kolonie,aber schon 1658 zu Schweslin gezogen. Beide gehören heute nach Hohenfelde.
Im Jahre 1658 bestand Kattschow aus 13 Hufen, worin eine freie Schulzenhufe; 4 weitere Hufen waren gegen einen Jahreszins unter die Bauern verteilt. Es hatte dementsprechend einen Freischulzen, 8 Bauern. Die Namen derselben waren: Wick, Nagerrin 1 und 2, Nagorsen, Nadatz, Damcke, Kloß, Klop, Kolasik. Nach der statistischen Aufstellung von 1784 waren außer dem Freischulzen 9 Bauern, unter denen drei Freileute und eine Schulzenkate. 1905 Gemeindevorsteher Pahnke.
Im Weltkriege 1914-1918 gefallenen Soldaten
1.Granzin August
2.Juhnke Ernst
3.Juhnke Karl
4.Kopittke Hermann
5.Krause Heinrich
6.Müller Fritz
7. Muller Otto
8.Paul Max
9.Woss Rudolf