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                        KERSCHKOW

Die Windmuhle in Kerschkow inhaber Riehn

                    Die Windmühle in Kerschkow der Müller war Riehn .

Dora Radtke Alert brusch Kerschkow

                  Verlobung von Dora Radtke aus Kerschkow und Albert Brusch

Die Geschichte  von Kerschkow nach Schulz  bis 1911           Kerschkow, eine Landgemeinde von 300 Hektar mit 365 Einwohnern im Amtsbezirke Ossecken.  Der ursprüngliche slavische Name Kierszkowo tritt schon in den ältesten Urkunden als Kerskow oder Kirskow auf. In den Kopenhagener Wachstafeln wird zweimal ein Rußke oder Rostike von Kerskow und einmal ein Nitsche eben daselbst als Bürge genannt, 1401 im Jahre darauf beim Bischofsdezem Kyrskowo mit 1 1/2 Hoken aufgeführt; anno 1437 als polnisches Panengut mit Naturallieferung. Schon 1523 war es entweder ganz oder teilweise im Besitze der Familie Jatzkow (Michael Jatschow to Kerskow) und auch 1527 abermals unter den Jatzkowschen Gütern. Nach dem Privileg vom Jahre 1575 waren die Jatzkows nur Teilbesitzer und bald darauf (1608) lernen wir schon die Lübtows ebenfalls als Teilbesitzer kennen. Nach der statistischen Angabe des Jahres 1784 waren die Lübtows alleinige Besitzer. In der Tat scheinen die Jatzkows, welche noch in den Jahren 1738 und 1752 laut den Bartschen Familiennachrichten daselbst wohnten, (Frau Landscheppin von Jatzkow geb. von Brandt, stirbt daselbst 1752) ihren Anteil an die Solitzkis abgetreten zu haben. Im Jahre 1776 stirbt daselbst ein Major von Solitzki, 1778 die Frau von Solitzka geb. von Schönbeck und im Jahre 1776 wird daselbst ein Fräulein von Solitzka mit Carl Adam von Rekowski kopuliert. Es folgt die Familie von Lübtow; 1784 ist Michael Christian von Lübtow Alleinbesitzer, dessen Tochter sich 1800 mit dem Hauptmann von Gottkowski auf Gartkewitz vermählt. Die Gottkowskis verkauften an Frankenstein (ca.1825: Peter Frankenstein, A.Frankenstein, Ferdinand Frankenstein). Nach der Osseckener Pfarrchronik stellte Ferdinand Frankenstein das Gut 1877 (nach den Matrikeln erst 1879) zur Subhastation, in welcher es Rudolf Koschnik erwarb. Dieser zweigte einen Teil ab, woraus er Rentengüter bildete und verkaufte den Rest 1898 an von Mellenthin, der es schon im Jahre darauf (Mai 1899) an den Gastwirt Vogel abtrat. Der verwandelte wieder einen Teil des Areals in Rentengüter und verkaufte den Rest an Klinge, der aber auch nicht lange darauf verblieb. Nun übernahm wieder für 3 Monate Koschnik das Restgut und verkaufte es an Fließbach Jatzkow, welcher dasselbe ebenfalls in Rentengüter auflöste. Im März 1905 wurde es in eine Gemeinde umgewandelt und am 7. Juni 1906 das ehemalige Rittergut in der Ritterguts  Matrikel endgültig gelöscht. Die Entwässerung des Kerschkower Bruchlandes erfolgt gemäß Statut vom 1. Oktober 1900; dieselbe erstreckt sich auf 53 Hektar. Die Entwässerung geschieht durch Drainage. Nach der Brüggemannschen Statistik vom Jahre 1784 bestand das Gut aus einem Vorwerke, zwei Bauern, 3 Kossäten, einem Kruge, einer Wassermühle, etwas Buchen und Ellernholz und 2 Teichen, im Ganzen 11 Feuerstellen. Seit der Aufteilung ist die Bevölkerung von ehemals ca. 130 Einwohnern auf 365 gewachsen. Im Jahre 1905 Gemeindevorsteher Bauunternehmer Wachholz. Im Jahre 1910 wurde die nur noch aus drei Bauernhöfen bestehende Landgemeinde Jatzkow mit Kerschkow vereinigt.

                     Kerschkow

BAUERNHÖFE IN KERSCHKOW 1939 :  RUDOLF FRAGEL  86 ha.  OTTO GAJEWI       74 ha.  HERMANN HELDT 95 ha.  PAUL LEMKE        118 ha.  KARL MEYER         102 ha.  ALBERT PLATH      193 ha.  FRITY PRÜSKE        78 ha  ALFRED SUHR         160 ha.    Die Geschichte  von Kerschkow nach Schulz  bis 1911           Kerschkow, eine Landgemeinde von 300 Hektar mit 365 Einwohnern im Amtsbezirke Ossecken.  Der ursprüngliche slavische Name Kierszkowo tritt schon in den ältesten Urkunden als Kerskow oder Kirskow auf. In den Kopenhagener Wachstafeln wird zweimal ein Rußke oder Rostike von Kerskow und einmal ein Nitsche eben daselbst als Bürge genannt, 1401 im Jahre darauf beim Bischofsdezem Kyrskowo mit 1 1/2 Hoken aufgeführt; anno 1437 als polnisches Panengut mit Naturallieferung. Schon 1523 war es entweder ganz oder teilweise im Besitze der Familie Jatzkow (Michael Jatschow to Kerskow) und auch 1527 abermals unter den Jatzkowschen Gütern. Nach dem Privileg vom Jahre 1575 waren die Jatzkows nur Teilbesitzer und bald darauf (1608) lernen wir schon die Lübtows ebenfalls als Teilbesitzer kennen. Nach der statistischen Angabe des Jahres 1784 waren die Lübtows alleinige Besitzer. In der Tat scheinen die Jatzkows, welche noch in den Jahren 1738 und 1752 laut den Bartschen Familiennachrichten daselbst wohnten, (Frau Landscheppin von Jatzkow geb. von Brandt, stirbt daselbst 1752) ihren Anteil an die Solitzkis abgetreten zu haben. Im Jahre 1776 stirbt daselbst ein Major von Solitzki, 1778 die Frau von Solitzka geb. von Schönbeck und im Jahre 1776 wird daselbst ein Fräulein von Solitzka mit Carl Adam von Rekowski kopuliert. Es folgt die Familie von Lübtow; 1784 ist Michael Christian von Lübtow Alleinbesitzer, dessen Tochter sich 1800 mit dem Hauptmann von Gottkowski auf Gartkewitz vermählt. Die Gottkowskis verkauften an Frankenstein (ca.1825: Peter Frankenstein, A.Frankenstein, Ferdinand Frankenstein). Nach der Osseckener Pfarrchronik stellte Ferdinand Frankenstein das Gut 1877 (nach den Matrikeln erst 1879) zur Subhastation, in welcher es Rudolf Koschnik erwarb. Dieser zweigte einen Teil ab, woraus er Rentengüter bildete und verkaufte den Rest 1898 an von Mellenthin, der es schon im Jahre darauf (Mai 1899) an den Gastwirt Vogel abtrat. Der verwandelte wieder einen Teil des Areals in Rentengüter und verkaufte den Rest an Klinge, der aber auch nicht lange darauf verblieb. Nun übernahm wieder für 3 Monate Koschnik das Restgut und verkaufte es an Fließbach Jatzkow, welcher dasselbe ebenfalls in Rentengüter auflöste. Im März 1905 wurde es in eine Gemeinde umgewandelt und am 7. Juni 1906 das ehemalige Rittergut in der Ritterguts  Matrikel endgültig gelöscht. Die Entwässerung des Kerschkower Bruchlandes erfolgt gemäß Statut vom 1. Oktober 1900; dieselbe erstreckt sich auf 53 Hektar. Die Entwässerung geschieht durch Drainage. Nach der Brüggemannschen Statistik vom Jahre 1784 bestand das Gut aus einem Vorwerke, zwei Bauern, 3 Kossäten, einem Kruge, einer Wassermühle, etwas Buchen und Ellernholz und 2 Teichen, im Ganzen 11 Feuerstellen. Seit der Aufteilung ist die Bevölkerung von ehemals ca. 130 Einwohnern auf 365 gewachsen. Im Jahre 1905 Gemeindevorsteher Bauunternehmer Wachholz. Im Jahre 1910 wurde die nur noch aus drei Bauernhöfen bestehende Landgemeinde Jatzkow mit Kerschkow vereinigt.

DER JUGENDBUND KERSCHKOW MIT BANNER VON DEN KREISJUGENDWETTKÄMPFEN IN ROSCHÜTZ

BAUERNHÖFE IN KERSCHKOW 1939 :

RUDOLF FRAGEL  86 ha.

OTTO GAJEWI       74 ha.

HERMANN HELDT 95 ha.

PAUL LEMKE        118 ha.

KARL MEYER         102 ha.

ALBERT PLATH      193 ha.

FRITY PRÜSKE        78 ha

ALFRED SUHR         160 ha.


Die Geschichte  von Kerschkow nach Schulz  bis 1912

 

 Kerschkow, eine Landgemeinde von 300 Hektar mit 365 Einwohnern im Amtsbezirke Ossecken. 

Der ursprüngliche slavische Name Kierszkowo tritt schon in den ältesten Urkunden als Kerskow oder Kirskow auf. In den Kopenhagener Wachstafeln wird zweimal ein Rußke oder Rostike von Kerskow und einmal ein Nitsche eben daselbst als Bürge genannt, 1401 im Jahre darauf beim Bischofsdezem Kyrskowo mit 1 1/2 Hoken aufgeführt; anno 1437 als polnisches Panengut mit Naturallieferung. Schon 1523 war es entweder ganz oder teilweise im Besitze der Familie Jatzkow (Michael Jatschow to Kerskow) und auch 1527 abermals unter den Jatzkowschen Gütern. Nach dem Privileg vom Jahre 1575 waren die Jatzkows nur Teilbesitzer und bald darauf (1608) lernen wir schon die Lübtows ebenfalls als Teilbesitzer kennen. Nach der statistischen Angabe des Jahres 1784 waren die Lübtows alleinige Besitzer. In der Tat scheinen die Jatzkows, welche noch in den Jahren 1738 und 1752 laut den Bartschen Familiennachrichten daselbst wohnten, (Frau Landscheppin von Jatzkow geb. von Brandt, stirbt daselbst 1752) ihren Anteil an die Solitzkis abgetreten zu haben. Im Jahre 1776 stirbt daselbst ein Major von Solitzki, 1778 die Frau von Solitzka geb. von Schönbeck und im Jahre 1776 wird daselbst ein Fräulein von Solitzka mit Carl Adam von Rekowski kopuliert. Es folgt die Familie von Lübtow; 1784 ist Michael Christian von Lübtow Alleinbesitzer, dessen Tochter sich 1800 mit dem Hauptmann von Gottkowski auf Gartkewitz vermählt. Die Gottkowskis verkauften an Frankenstein (ca.1825: Peter Frankenstein, A.Frankenstein, Ferdinand Frankenstein). Nach der Osseckener Pfarrchronik stellte Ferdinand Frankenstein das Gut 1877 (nach den Matrikeln erst 1879) zur Subhastation, in welcher es Rudolf Koschnik erwarb. Dieser zweigte einen Teil ab, woraus er Rentengüter bildete und verkaufte den Rest 1898 an von Mellenthin, der es schon im Jahre darauf (Mai 1899) an den Gastwirt Vogel abtrat. Der verwandelte wieder einen Teil des Areals in Rentengüter und verkaufte den Rest an Klinge, der aber auch nicht lange darauf verblieb. Nun übernahm wieder für 3 Monate Koschnik das Restgut und verkaufte es an Fließbach Jatzkow, welcher dasselbe ebenfalls in Rentengüter auflöste. Im März 1905 wurde es in eine Gemeinde umgewandelt und am 7. Juni 1906 das ehemalige Rittergut in der Ritterguts  Matrikel endgültig gelöscht. Die Entwässerung des Kerschkower Bruchlandes erfolgt gemäß Statut vom 1. Oktober 1900; dieselbe erstreckt sich auf 53 Hektar. Die Entwässerung geschieht durch Drainage. Nach der Brüggemannschen Statistik vom Jahre 1784 bestand das Gut aus einem Vorwerke, zwei Bauern, 3 Kossäten, einem Kruge, einer Wassermühle, etwas Buchen und Ellernholz und 2 Teichen, im Ganzen 11 Feuerstellen. Seit der Aufteilung ist die Bevölkerung von ehemals ca. 130 Einwohnern auf 365 gewachsen. Im Jahre 1905 Gemeindevorsteher Bauunternehmer Wachholz. Im Jahre 1910 wurde die nur noch aus drei Bauernhöfen bestehende Landgemeinde Jatzkow mit Kerschkow vereinigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

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