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AHLBECK GESCHICHTE

Ahlbeck,bis zum Jahre 1893 ein selbständiges Rittergut von 172 Hektar, dessen Bewohnerzahl in den letzten 20 Jahren von 69 auf 46 gesunken war; seitdem mit Gr. Damerow zu einem Gutsbezirke vereinigt. Schon der deutsche Name des Ortes lässt auf eine spätere Entstehung schließen. Urkundlich tritt er nicht eher als in den Lehnbriefen der Jahre 1575 und 1601 auf. Freilich wird schon eine Adelsfamilie Ahlbecke*) genannt ,doch ist dieses Augenscheinlich nur ein Besitzname neben einem älteren slawischen Familiennamen. Ein Teil des Gutes gehörte im 16.Jahrhunderte der Familie Krockow (Krockower Fa- milienurkunden). 1628 wird es als ein freies Panengut mit nur 3/4 Hufen Ackerboden und einem Kossäten bezeichnet (Klempin, Kratz). Im Jahre 1638 war ein Viertel des Gutes noch im Besitze der Familie von Krockow, während 1658 den Huldigungseid Christian Röpke leistete, anscheinend ein älterer Einsasse und Inhaber des größeren Teiles (Katalog der Huldigung vom Jahre 1658). Im Jahre 1756 treffen wir als Besitzer Johann Anton von Woedtke, einen polnischen Generalmajor bei der Kron-Garde, der zugleich Besitzer von Strellentin, Küssow und einem Anteile von Damerkow war (Klempin, Kratz); 1778 Joachim Ernst von Woedtke, Major im Dragoner-Regiment Wulffen.Eben derselbe wird auch im Jahre 1784 als Besitzer bezeichnet. Im Jahre 1804 werden zwei Besitzer genannt, der vorhin aufgeführte, nunmehrige Major z.D. zu Schweslin und Ahle Ahlbeck) und anderen Gütern, sowie ein Herr von Reck auf Ahlbeck und Damerkow, ersteres auf 10 000 Taler, letzteres auf 4155 1/3 Taler bewertet.-. Nachfolger wird 1840 Hermann von Tesmar; 1844 kauft Julius von Schwichow Ahlbeck und Groß Damerkow für insgesamt 35 000 Taler. Nach 1883 ist Ernst von Schwichow, 1886 Graf Königsdorff, Polizei-Präsident zu Kassel, Besitzer.
Unter ihm fand durch Allerhöchste Kabinetts Ordre vom 22. Mai 1893 die Vereinigung beider Ortschaften zu einem Gutsbezirke Groß Damerkow statt. Inzwischen erfolgte der Verkauf an die Gebrüder Sumpf ( Brauerei Besitzer), seit dem 21. Mai 1902 ist Besitzer Adolf von Köller in Ossecken.
In der Ortsbeschreibung vom Jahre 1784 heißt es über Ahlbeck (Aalbeck), es sei ein adliger Wohnsitz 1/2 Meile von Lauenburg nordostwärts in einem Tale an der Aalbecke, die durch das Dorf fließt und in den Lebafluß fällt, habe ein Vorwerk, zwei Kossäten auf der Feldmark des Dorfes, zwei an der Landstraße von Lauenburg nach Danzig gelegene Katen, Muggow und Bahrenhof genannt, zwei Feuerstellen, sehr viele Wiesen, gute Weiden, etwas Ellern,und Fichtenholz und sei ein zu Zinzelitz eingepfarrtes Dorf, welches der Major Ernst von Woedtke besitze. Von dem Gute Groß Damerkow ist es durch einen Teil des Luggewieser Sees getrennt. Es wird von der Bahn durchschnitten.
*) Polnisch auch Ahlebiczky genannt ( Elzow).

NAMEN DIE IN AHLBECK AUFTRETEN:

Nowack Anna,

Gefallen im I Weltrkiege :

Hoffie Stanislaus


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