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NAWITZ

NAWCZ KARCZM POD ZIELONYM WIEÑCEM

Krug z. grünen Kranz Besitzer Paul Müller

NAWCZ WIDOK ULICY

Dorfstraße in Nawitz

 

DOM CELNY W NAWCZU 1930

Zollhaus

DWORZEC W NAWCZU BAHNHOF IN NAWITZ

DER BAHNHOF IN NAWITZ

SCHULE IN NAWITZ

SCHULE

ZOLLHAUS NAWITZ

ZOLLHAUS

GASTHAU PAUL MULLER

GASTHAUS PAUL MÜLLER

LANDJÄGERHAUS UND DORFANSICHT

LANDJÄGERHAUS UND DORFSTRAßE

  Die Geschichte bis 1911

Nawitz , eine Landgemeinde von 512 Hektar mit 217 Einwohnern im Amtsbezirke Roslasin.
Der Ort, polnisch Nawz, wird auch in den älteren deutschen Dokumenten noch Naffcze geschrieben oder Niawfcze. Es treten im Jahre 1392 Michael und Paul von Nawtcze als Bürgen auf (Kopenhagener Wachstafeln). Janke von Nawtze soll den Freunden (Verwandten) eines von ihm erschlagenen und beraubten Namens Eichhorn 40 Mark geben in verschiedenen Raten (1407). Charakteristisch für jene Zeit ist eine Erbteilung vom Jahre 1405 (Kopenhagener Wachstafeln Nr. 23), wonach zwei Brüder die jüngste Schwester mit 20 Mark ausgeben sollen, außerdem mit „gewonlich Cleydung und Koste, und sollen si bi in (sie bei sich) haben also lange bis daz sie nach Frunde Rate wird usgegeben. actum martini  1405  .  1437 ist Nawffze ein kassubisches Panengut mit Naturallieferung. Der Ort ist von altersher bis in die neueste Zeit in mehrere Adelsanteile gespalten und mannigfache Besitzer neben und nacheinander wechseln hier ab. So war im Jahre 1628 noch ein Hof Besitztum der Weihers, das übrige im Besitze verschiedener Pane. Laut Lehnsprivileg vom Jahre 1608 und 1621 wird eine Familie Wanosten genannt. Im Jahre 1658 saß auf Wossek und Nawitz ein Jakob von Bochen, auf einem anderem Teile die Familie Jaschow alias Warszewski (vermutlich die Jarken oder York), die auch anderswo ansässig waren. Im Jahre 1756 finden wir noch laut Vasallentabelle nachstehende Teilbesitzer: Paul von Brunke, Joh. und Michel von Bychowski, Mathias Ernst von Gruben, Jakob von Poblotzki, Martin Friedrich von Reck, Frau von Zelasinska, Joh. Ludwig von Skorka und Mathias von Witke. (Die Familie von Witke ist mit einem Anteile hier schon seit dem Jahre 1724 ansässig nach Gundling). Gegen Ende des 18. Jahrhunderts werden noch vier Anteile gezählt, die sich im Besitze des Georg Friedrich von Grumbkow, der Witwe des Karl von Diezelsky geb. von Bronk (vergl. oben Brunke), Johann von Wyszetzki und die nach gelassenen Töchter des Job. von Bychowski befanden.  Ebenso viele Anteile bestanden amtlich noch im Jahre 1804, doch waren deren drei (A, C und 0) schon vom Hauptmanne Friedrich Nikolaus Martin von Grumbkow für im ganzen 5050 Taler zusammen gekauft. Nur Anteil B befand sich noch in Händen des Landschaftsrates a. D. Xaver von Lewinski, der aber nur auf 600 Taler taxiert war. Dieser von Lewinski wird auch noch in späteren Jahren als Besitzer mit erweiterten Grenzen angegeben, bis 1840 Karl Adam Becker und 1858 Weide für 48 000 Taler in den Besitz traten. 1896 am 8. April Jungk, 1903 am 26. Oktober die Landbank in Berlin, welche es in Rentengüter aufteilte: Ein Restgut (Gutsbesitzer Müller), 17 Ansiedler= stellen. Es ist in eine Landgemeinde umgewandelt.

 

DIE NAMEN DIE IN NAWITZ AUFTRETTEN

 

1.Hanna Bahdemer

2.Paul Borchardt

3.Eugen Knorr

4.Paul Müller

5.Friedrich Reinke

6.Emil SchnAase

7.Pul Schultz

8.Karl Steinhardt

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